Sonntag, März 8, 2026
Forscher der Carnegie Mellon University und der Stanford University untersuchten den Einfluss der Entwicklung von Agenten auf die realen Arbeitsverhältnisse, indem sie Benchmark-Beispiele mit Arbeitsbereichen und Fähigkeiten abgleichen. Dazu analysieren die Forscher 43 Benchmarks und 72.342 Aufgaben und ermitteln deren Übereinstimmung mit der Beschäftigung von Menschen und der Kapitalallokation in allen 1.016 realen Berufen auf dem US-Arbeitsmarkt.
Dabei zeigen sich erhebliche Diskrepanzen zwischen der tendenziell programmierorientierten Entwicklung von Agenten und den Kategorien, in denen sich menschliche Arbeit und wirtschaftlicher Wert konzentrieren. Die aktuelle Agenten-Entwicklung zielt fast ausschließlich auf den Bereich Computer ab und umfasst hauptsächlich Programmieraufgaben. Aber dieser Bereich macht nur 7,6 Prozent der Gesamtbeschäftigung in den USA aus.
Die Aussagen aktueller Benchmarks zur Anwendbarkeit von KI-Agenten müssen daher entsprechend bewertet werden, die Aussagekraft ist nur eingeschränkt auf einen sehr kleinen Bereich des tatsächlichen Arbeitsmarktes zutreffend.
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The Decoder berichtet über einen Artikel in der Financial Times, wonach die UR-Regierung Richtlinien für KI-Verträge plant, wonach KI-Unternehmen der US-Regierung eine unwiderrufliche Lizenz zur Nutzung ihrer Systeme für alle legalen Zwecke (”all lawful use”) einräumen müssen. Weiterhin verbietet die Richtlinie, dass KI-Modelle ideologische (z.B. Diversitätsberücksichtigngen) oder parteipolitische Urteile in ihre Ergebnisse einbauen. Und natürlich müssen die Unternehmen offenlegen, ob ihre KI-Modelle angepasst wurden, um nicht-amerikanische Vorschriften wie den EU Digital Services Act zu erfüllen.
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2026 befragte Checkr 3.000 Arbeitnehmer – gleichmäßig verteilt auf Führungskräfte und Nicht-Führungskräfte – bzgl. KI-Einsatz im Unternehmen. Zu den wichtigsten Ergebnissen aus Umfrage zählen:
- 70 % der Führungskräfte vertrauen KI-gestützten Tools für die Personalbeschaffung, hingegen nur 27 % der Mitarbeiter.
- 77 % der Führungskräfte und 51 % der Mitarbeiter sind überzeugt, dass die Personalbeschaffung zu einem KI-Wettlauf geworden ist, 81 % der Führungskräfte sehen regelmäßig KI-gestützte Lebensläufe.
- 64 % der Führungskräfte fühlen sich unter Druck gesetzt, KI einzuführen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, während dies nur bei 38 % der Mitarbeiter der Fall ist.
- 58 % der Führungskräfte vertreten die Meinung, dass KI zu einer unausgesprochenen Jobvoraussetzung wird, während es bei den Mitarbeitern nur 29 % sind.
- 40 % der Führungskräfte vertrauen den Ergebnissen von KI oft oder fast immer, während 59 % der Mitarbeiter dies selten oder nie tun.
- Nur 3 % der Mitarbeiter glauben, dass sich die KI-Ausgaben ihres Unternehmens für die Personalbeschaffung eindeutig lohnen, während es bei den Führungskräften 21 % sind.
- 49 % der Führungskräfte und 57 % der Mitarbeiter bewerten KI am Arbeitsplatz sowohl als nützlich als auch als hinderlich.
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Samstag, März 7, 2026
Google research veröffentlichte WAXAL, einen Open Source Datensatz für 27 afrikanische Sprachen, wodurch jetzt Trainingsdaten für entsprechende KI-Sprachmodelle zur Verfügung stehen. Der Datensatz enthält über 565 Stunden hochwertiges, phonetisch ausgewogenes Audiomaterial und kann so automatische Spracherkennung (Automated Speech Recognition, ASR) und Text-to-Speech (TTS) für afrikanische Sprachen durch entsprechend trainierte KI-Sprachmodelle ermöglichen.
Laut Google wurde der Datensatz in Kooperation mit verschiedenen afrikanischen Universitäten entwickelt, um die Erstellung natürlich klingender synthetischer Stimmen zu erleichtern. Genauer: Die Datenerfassung wurde vollständig von afrikanischen akademischen und kommunalen Organisationen unter Anleitung von Google-Experten für Datenerfassungspraktiken durchgeführt.
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Sicherheitsforscher von ESET Research entdeckten PromptSpy, eine Android-Malware, welche generative KI in ihrem Workflow nutzt.
PromptSpy nutzt Googles Gemini, um Bildschirmelemente auf dem kompromittierten Android-Gerät zu interpretieren. PromptSpy erhält dabei dynamische Anweisungen, wie eine bestimmte Handlung ausgeführt werden muss, um in der Liste der zuletzt verwendeten Apps zu bleiben.
Der Hauptzweck (ohne GenAI-Unterstützung) von PromptSpy besteht darin, ein Virtual Network Computing (VNC)-Modul auf dem Gerät des Opfers zu installieren, damit Angreifer den Bildschirm sehen und Aktionen aus der Ferne ausführen können.
PromptSpy ist daher typische Malware/Spyware: es werden Daten vom Sperrbildschirm erfasst, die Deinstallation blockiert, Geräteinformationen gesammelt, Screenshots erstellt, Bildschirmaktivitäten als Video aufzeichnet. Es bestehen noch diverse andere Möglichkeiten.
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