Montag, Juli 20, 2026
Ab dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Art. 50 der europäischen KI-Verordnung. die EU-Kommission veröffentlichte heute Leitlinien, mit denen sie Anbieter und Betreiber KI-Systeme bei der Erfüllung dieser Transparenzpflichten unterstützen will.
Die Leitlinien stehen aktuell nur in englischer Sprache zur Verfügung.
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Donnerstag, Juli 16, 2026
heise online berichtet über ein Projekt der Bundesdruckerei: Modelle für die Öffentliche Verwaltung Evaluieren (MÖVE). Das Projekt soll einen ganzheitlichen Benchmark zur Bewertung von LLMs im Kontext des deutschen öffentlichen Sektors darstellen. 39 Modelle werden dabei anhand von zwei sich ergänzenden Dimensionen bewertet: Leistungskriterien und Governance-Kriterien.
Die Leistungskriterien umfassen Zusammenfassung, Beantwortung von Fragen und Themenextraktion. Die Governance-Kriterien bewerten die Neigung zu Halluzinationen, den Energieverbrauch, die Transparenz der Anbieter sowie die Übereinstimmung mit deutschen Verfassungswerten und das Wissen über die Positionen deutscher politischer Parteien.
Die Ergebnisse zeigen, dass kein einzelnes Modell bei allen Kriterien dominiert. Insbesondere stellt die Modellgröße allein einen schlechter Prädiktor für die Qualität eines LLM dar. Die Ergebnisse des Benchmarks sind auf der Projekthomepage abrufbar.
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Presseberichte:
Dienstag, Juli 14, 2026
Die World Intellectual Property Organization (WIPO) veröffentlichte den Report „Top Generative AI Patent Trends in 2025“, welcher ie neuesten Entwicklungstendenzen bei Patenten für Erfindungen im Bereich der generativen KI im Jahr 2025 beleuchtet.
Die Zahl der GenAI-Erfindungen hat sich von 18.862 im Jahr 2024 auf 37.808 im Jahr 2025 in etwa verdoppelt. An sieben der zehn führenden Standorte für GenAI-Patente wurden allein in den letzten zwei Jahren mehr Patente für diesen Technologiebereich angemeldet als im gesamten vorangegangenen Jahrzehnt. China bleibt weiterhin der führende Standort für GenAI-Patente, doch die Vereinigten Staaten und Japan verzeichnen das schnellste Wachstum. Europa liegt im globalen Vergleich deutlich hinter Asien und den USA, verzeichnet aber ebenfalls einen starken Anstieg. Dabei überholte Deutschland Großbritannien als führenden Erfinderstandort für generative KI in Europa.
Die Wirtschaftsnationen mit den meisten GenAI-Patenten im Jahr 2025 sind:
- China
- Vereinigte Staaten
- Japan
- Republik Korea
- Indien
- Deutschland
- Kanada
- Vereinigtes Königreich
- Israel
- Schweiz
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Freitag, Juli 10, 2026
Die EU-Kommission veröffentlichte am 10.07.2026 die endgültige Fassung des Verhaltenskodex für KI mit allgemeinem Verwendungszweck. Der Verhaltenskodex ist ein freiwilliges Instrument, d. H. niemand muss es anwenden, aber die Nutzung soll dabei helfen, die Vorschriften des KI-Gesetzes über KI mit allgemeinem Verwendungszweck einzuhalten.
Der Kodex besteht aus drei Kapiteln:
- Transparenz,
- Urheberrecht,
- Safety and Security.
Transparenz und Urheberrecht richten sich an alle Anbieter von KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck, Safety and Security ist laut EU-Kommission nur für eine begrenzte Anzahl von Anbietern relevant.
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Hinweis: Die EU-Kommission stellt die Informationen im Original nur in englischer Sprache zur Verfügung. Andere Sprachen, auch die deutsche Sprache, werden durch den eTranslation-Dienst der EU-Kommission bereitgestellt. Entsprechend den Nutzungsbedingungen des eTranslation-Dienstes (https://commission.e … ranslation-europa_en), die ausschließlich in englischer Sprache bereitgestellt werden. übernimmt die EU-Kommission keine Gewähr für die Richtigkeit und haftet nicht für eventuelle Fehler der maschinellen Übersetzung.
Montag, Juli 6, 2026
Das BSI veröffentlichte am 6. Juli 2026 einen “Prüfkatalog für vertrauenswürdige KI-Systeme”, genauer: den Community Draft des “AI Audit and Assurance Assessment Architecture”(A5). Der Katalog soll sich an alle Akteure entlang der KI-Wertschöpfungskette, d. h. insbesondere auch an die mit Entwicklung, Betrieb, Aufsicht und Beschaffung betrauten Personen. Erfreulicherweise veröffentlichte das BSI alle Dokumente in der Amtssprache, d.h. in deutscher Sprache.
“Community Draft”: Dies ist die Kommentierungsversion für die interessierte Öffentlichkeit. Anmerkungen und Anregungen können bis zum 31. August 2026 (nur) über den Kommentierungsbogen (Excel-Tabelle) per E-Mail an mailto:aisecurity@bsi.bund.de gemailt werden.
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