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Freitag, August 29, 2025

BSI richtete eine „Landing Page“ für KI ein

BSI richtete eine „Landing Page“ für KI ein: https://www.bsi.bund … ntelligenz_node.html
BSI veröffentlichte hier u.a. verschieden Studienergebnisse. Die Leitfaden für Entwickler, welche die Sicherheit bei KI adressieren sind ebenfalls via Landing Page zu finden.
Kurz: Die Seite ist eine echt gute Quelle an vielen, vielen Informationen. Allerdings werden einige Informationen nur auf englischer Sprache bereitgestellt, Amtssprache deutsch hin oder her.

Mittwoch, August 27, 2025

Blindtest zwischen GPT-5 und GPT-4o: GPT-4o ist “angenehmer“ im Umgang

heise online berichtet über einen Blindtest zwischen GPT-5 und GPT-4o (https://gptblindvoting.vercel.app/): Nach dem Bericht liefert GPT-5 wohl genauere Ergebnisse, aber GPT-4o ist wohl “angenehmer” im Umgang. D.h. widerspricht seltener, schmeichelt mehr usw.
Bericht ist zu finden unter: https://www.heise.de … modell-10621946.html

Dienstag, August 26, 2025

Papier “Navigating AI in the Judiciary: New Guidelines for Judges and Their Chambers” vorgestellt

Auf der Sedona Conference 2025 wurde ein Papier “Navigating AI in the Judiciary: New Guidelines for Judges and Their Chambers” vorgestellt. Verfasst wurde es von fünf amerikanischen Richtern sowie einem amerikanischen Uni-Prof.
Download unter https://www.thesedon … rence.org/node/10993

Montag, August 25, 2025

Erhöht KI Produktivität von Entwicklern? Kontrollierte, randomisierte Studie veröffentlicht

US-Forscher der Non-Profit-Organisation “Model Evaluation & Threat Research” (METR) führen eine kontrollierte, randomisierte Studie durch, um zu untersuchen, ob und wie KI-Tools mit Stand von Februar bis Juni 2025 die Produktivität erfahrener Open-Source-Entwickler beeinflussen.
16 Entwickler mit mittlerer KI-Erfahrung bearbeiten 246 Aufgaben in etablierten Projekten, in denen sie durchschnittlich 5 Jahre Erfahrung haben. Nach dem Zufallsprinzip wurde für jede Aufgabe die Verwendung von KI-Tools entweder zugelassen oder verboten. Wenn KI-Tools erlaubt waren, dann verwendeten die Entwickler hauptsächlich Cursor Pro und Claude 3.5/3.7 Sonnet. Die Forscher dokumentierten insgesamt 143 Stunden Bildschirmaufzeichnungen und fassten die Aktionen in Zehn-Sekunden-Intervallen zusammen. Zudem wurden die Probanden zu ihren Erfahrungen befragt.
Vor Beginn der Aufgaben prognostizieren die Entwickler, dass die Zulassung von KI die Bearbeitungszeit um 24 % reduzieren wird. Nach Abschluss der Studie schätzen die Entwickler, dass die Zulassung von KI die Bearbeitungszeit um etwa 20 % verkürzt hat. Die Forscher stellten bei der Auswertung überraschenderweise jedoch fest, dass die Zulassung von KI die Bearbeitungszeit tatsächlich um 19 % verlängerte - KI-Tools haben die Entwickler ausgebremst.
Bei genauerer Betrachtung der Ergebnisse zeigte sich, dass sich mit KI die Pflege von bestehendem Code (wie beispielsweise Bugfixing oder Refactoring) viel aufwendiger gestaltete. Denn dabei wird Code von der KI umgeschrieben oder neu strukturiert. Statt selbst zu coden, mussten die Entwickler immer wieder auf die Vorschläge der KI-Generatoren warten und diese anschließend aufwendig prüfen sowie überarbeiten. Auch schienen die Modelle insbesondere mit großen Code-Basen überfordert zu sein, denn sie schlugen oft veraltete und z.T. auch fehlerhafte Lösungen vor. Über die Hälfte der KI-Vorschläge war unbrauchbar und letztlich wanderten weniger als 44 Prozent des KI-generierten Codes in die Projekte.
Ging es um das das Coden neuer Funktionen oder die Anbindung an neue Schnittstellen erleichterten die eingesetzten KI-Generatoren hingegen das Programmieren.
Studie (rund 50 Seiten) heißt „Measuring the Impact of Early-2025 AI on Experienced Open-Source Developer Productivity“ und ist online abrufbar unter https://arxiv.org/abs/2507.09089.

Spart KI Zeit? Kontrollierten Studie von METR veröffentlicht

Viele Berichte schreiben ja “Zeit durch KI gespart”, aber die Zeit wird oft nicht gemessen.
In einer kontrollierten Studie von METR (webexteams://im?spac … f0-9f6f-8576e6196c84) meinten alle Teilnehmer zunächst ebenfalls, dass KI-Einsatz Zeit erspart habe (subjektive Wahrnehmung).
Erst in der Auswertung zeigte sich, dass in Wirklichkeit durch KI mehr Zeit gebraucht wurde. Offensichtlich beeinflusst die Erwartungshaltung “KI hilft” das eigene Erleben und die Beurteilung.
Andererseits weist die Untersuchung von METR auch Schwächen auf, was die Autoren selbst darstellten. Es wäre wünschenswert, wenn es bzgl. “Zeitersparnis durch KI” mehr belastbare Forschung gäbe.