In der Vergangenheit bestand die Reaktion auf sicherheitsrelevante Vorfälle oft darin, dass Sicherheitsforscher unabhängig voneinander an denselben Problemen arbeiteten, manchmal widersprüchliche Patches veröffentlichten oder die Betreuer mit doppelten Meldungen überhäuften. Da KI-Modelle Code in Minuten scannen und auch Laien komplexe Angriffe ermöglichen und unkoordinierte Meldungen mittlerweile zu einem Denial of Service auf die wichtige Weiterentwicklung der Software führt, muss der Umgang mit entsprechenden Meldungen koordiniert werden.
Die Linux Foundation gründete gemeinsam mit führenden Organisationen/Unternehmen “Akrites”, eine koordinierte Initiative zur Behebung und Offenlegung von Sicherheitslücken in kritischer Open-Source-Software.
Die Gründungsmitglieder stellen technische Fachkräfte, Sicherheits-Know-how und finanzielle Mittel bereit, um die gemeinsam genutzte Open-Source-Software, welche von Einrichtungen wie beispielsweise Banken, Krankenhäuser oder Telekommunikationsunternehmen eingesetzt werden, zu sicherer zu gestaltend.
Akrites richtet ein gemeinsames Security Incident Response Team (SIRT) sowie einen einheitlichen, standardisierten Prozess zur koordinierten Offenlegung von Sicherheitslücken (Coordinated Vulnerability Disclosure, CVD) ein, der auf den Grundsätzen der Vertraulichkeit sowie auf branchenüblichen Tools basiert.
URLs:
- Pressemitteilung Linux Foundation: https://www.linuxfou … nabled-cyber-threats
- Homepage Akrides: https://akrites.org
Presseberichte:
- Security Week: https://www.security … ity-project-akrites/
- Security Brief US: https://securitybrie … ix-open-source-flaws
- The Decoder (deutsch): https://the-decoder. … ffe-auf-open-source/
- All-AI (deutsch): https://www.all-ai.d … es-opensource-abwehr
