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Freitag, Juni 19, 2026

Werbeindustrie: Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bilder und Videos zu Werbezwecken muss weg

Reuters berichtet, dass der Werbe-Lobbyist EuroCommerce (https://www.eurocommerce.eu/), zu dem Handelsriesen wie Amazon, H&M, Edeka oder auch Ikea gehören, Henna Virkkunen (EU Kommisssion) am 18. Juni 2026 anschrieb. Der Brief enthielt die Forderung, dass für Werbung genutzte KI-generierte Bilder und Videos von der Kennzeichnungspflicht der KI-Verordnung ausgenommen werden sollen.
Einzelhändler setzen KI bereits in großem Umfang zur Erstellung von Marketingbildern ein. Zalando konnte dank KI die Kosten für die Produktion von Werbungsmaterialien um 90% senken, H&M und Zara konnten ebenfalls durch die Verwendung von KI-generierten Klonen von Models ihre Kosten deutlich senken.
Mit der Kennzeichnungspflicht wird seitens der Werbeindustrie eine Verringerung der Werbewirkung befürchtet.

Auf eine Anfrage von Reuters zu einer Stellungnahme reagierte die Europäische Kommission nicht.

Kommentar: Eigentlich kann man die Werbeindustrie verstehen. Inzwischen müsste es Allgemeinwissen sein, dass Werbeaussagen nicht stimmen. Und ob zu Fake-Aussagen noch Fake-Bilder oder Fake-Videos hinzukommen …
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