Eine Studie des MIT und der University of Southern California zeigt, dass die Zahl der Klagen ohne Anwalt an US-Bundesgerichten seit der Verbreitung von ChatGPT fast doppelt so hoch ist wie zuvor. Die Forscher werteten 4,5 Millionen zivile Klagen aus den Geschäftsjahren 2005 bis 2026 sowie 46 Millionen Einträge aus dem elektronischen Aktenregister PACER aus.
Untersucht wurde der Anteil der “pro se”-Quote, der Klagen, bei denen sich der Kläger selbst vertritt. Der Anteil liegt seit gut 20 Jahren recht stabil bei 11 Prozent. 2025 betrug der Anteil 16,8 Prozent. Die Gesamtzahl der Klagen belastet damit die Justiz, denn das Personal zur Abarbeitung der Klagen fehlt.
Bericht wurde bei SSRN (Elsevier) veröffentlicht, URL lautet https://papers.ssrn. … ?abstract_id=6766859
Samstag, Mai 23, 2026
US-Gerichte werden mit Klagen überhäuft, bei denen sich Kläger mit KI-Unterstützung selbst vertreten
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