Der KI-Boom führt dazu, dass Unternehmen mit nicht-menschlichen Identitäten (NHIs) geradezu überschwemmt werden. KI-Agenten eröffnen dabei einerseits neue Möglichkeiten zur Identifizierung und Erkennung von Bedrohungen. Gleichzeitig verändert sich dadurch im Hintergrund die Angriffsfläche für Identitätsangriffe auf globaler Ebene.
Um zu erfahren, wie Unternehmen den Schnittpunkt zwischen KI und Identitätsresilienz bewältigen, befragten Semperis und Censuswide 1.100 IT- und Sicherheitsexperten in acht Ländern Anfang 2026, wie sie KI einsetzen und wie diese Einsätze mit der Identitätsinfrastruktur interagieren. Befragt wurden Unternehmen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Australien und Singapur.
Zu den Erkenntnissen des Berichts “The State of Identity Security in the AI Era” gehören insbesondere:
- 93 % der befragten Unternehmen setzen bereits KI-Agenten für sensible Sicherheitsaufgaben wie Passwort-Zurücksetzungen und VPN-Zugänge ein – oder planen dies.
- 74 % der Befragten glauben, dass KI zu einer Zunahme von Angriffen auf die Identitätsinfrastruktur führen wird.
- 92 % geben an, dass KI auf zumindest einigen lokalen Rechnern installiert ist, wodurch die KI Zugriff auf SSH- und Verschlüsselungsschlüssel erhält.
- 65 % der Unternehmen geben an, dass sie KI-Identitäten vollständig in einem System registrieren, authentifizieren und autorisieren, während 6 % der Unternehmen zugeben, dass sie Aktivitäten von KI-identitäten überhaupt nicht nachverfolgen.
- Nur 32 % der befragten IT- und Sicherheitsexperten sind davon überzeugt, dass sie die Kontrolle zurückgewinnen könnten, falls die KI Administrator-Anmeldedaten preisgibt.
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