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Freitag, März 13, 2026

HEPI: Wie nutzen britische Studierende generativen künstlichen Intelligenz?

Forscher des Higher Education Policy Institute (HEPI) führten unter britischen Studierenden eine Umfrage durch, wie diese generative künstliche Intelligenz (genAI) nutzen.
Zu den wichtigsten aus der Umfrage gewonnenen Erkenntnissen gehören:

  • Der Einsatz von KI an Hochschulen ist mittlerweile fast allgegenwärtig: Rund 95 % der Studierenden geben an, KI auf mindestens eine Weise zu nutzen, und 94 % sagen, dass sie generative KI zur Unterstützung bei Prüfungsarbeiten einsetzen.
    Der Anteil der Studierenden, die KI-generierten Text direkt in ihre Prüfungsarbeiten einfließen lassen, ist auf 12 % gestiegen, gegenüber 8 % im Jahr 2025 und 3 % im Jahr 2024.
  • Die Prüfungen haben sich zudem erheblich verändert. Fast zwei Drittel (65 %) der Studierenden geben an, dass sich die Prüfungen als Reaktion auf KI-Nutzung erheblich verändert haben.
    Darüber hinaus äußern einige Studierende ein Gefühl der Angst vor falschen Vorwürfen wegen Fehlverhaltens.
  • KI verbessert für viele – aber nicht für alle – das Studienerlebnis.
    • Fast die Hälfte (49 %) der Studierenden ist der Meinung, dass KI ihr Studienerlebnis verbessert hat, insbesondere durch Zeitersparnis, besseres Verständnis und sofortige Unterstützung.
    • Eine Minderheit ist jedoch der Ansicht, dass KI ihr Erlebnis verschlechtert hat, und nennt dabei Bedenken hinsichtlich Fairness, Kompetenzverlust, sozialer Isolation und zukünftiger Beschäftigungsaussichten.
  • Studierende nutzen KI, um ihr Wohlbefinden zu fördern. Rund 15 % der Studierenden geben an, KI als Gesprächspartner zur Beratung oder zur Bewältigung von Einsamkeit zu nutzen.
  • Während mehr als zwei Drittel (68 %) der Studierenden der Meinung sind, dass KI-Kompetenzen unverzichtbar sind, um in der heutigen Welt erfolgreich zu sein, hat weniger als die Hälfte (48 %) das Gefühl, dass ihre Lehrkräfte ihnen dabei helfen, diese Kompetenzen für ihre zukünftige berufliche Laufbahn zu entwickeln. Vor allem Studierende der Geisteswissenschaften fühlen sich häufig nicht ausreichend unterstützt.

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