Inzwischen werden in Unternehmen beschäftigte zunehmend dazu angehalten, komplexe Teams von KI-Agenten aufzubauen und zu beaufsichtigen – beispielsweise durch die Messung und Belohnung des Token-Verbrauchs als Leistungsindikator
Eine Gruppe der Boston Consulting Group (BCG) und Forschenden der University of California beschrieben im Harvard Business Review, dass Teilnehmer einer aktuellen Untersuchung, für welche das Team knapp 1.500 Vollzeit-Beschäftigte aus den Vereinigten Staaten nach ihren Erfahrungen mit den neuen digitalen Assistenten befragten, eine geistige Trübung mit Konzentrationsschwierigkeiten, verlangsamter Entscheidungsfindung und Kopfschmerzen beschrieben.
Die Autoren bezeichnen dieses Phänomen als „AI Brain Fry“ und definieren es als geistige Erschöpfung aufgrund der übermäßigen Nutzung oder Überwachung von KI-Tools, die die kognitiven Fähigkeiten des Einzelnen übersteigen.
Diese mit KI verbundene geistige Belastung verursacht erhebliche Kosten in Form von vermehrten Fehlern der Mitarbeiter, Entscheidungsmüdigkeit und Kündigungsabsichten. Die Ergebnisse zeigen auch, wie KI-gesteuerte Arbeitsabläufe so gestaltet werden können, dass Burnout verringert wird.
URLs
- Bericht im Harvard Business Review: https://hbr.org/2026 … i-leads-to-brain-fry
- Zusammenfassung bei t3n (deutsch): https://t3n.de/news/ … oepfung-job-1732867/
