Einer US-Studie zufolge entlastet Künstliche Intelligenz Arbeitnehmer nicht, sondern kann zu Mehrarbeit und nachlassender Effizienz führen. Harvard Business Review berichtet über Ergebnisse, die in einer achtmonatigen Studie darüber, wie generative KI die Arbeitsgewohnheiten in einem US-amerikanischen Technologieunternehmen mit etwa 200 Mitarbeitern veränderte.
Der Studie zufolge arbeiteten der Beschäftigte schneller, übernahmen ein breiteres Spektrum an Aufgaben und verlängerten ihre Arbeitszeit, oft ohne dazu aufgefordert worden zu sein.
Das mag nach einem Gewinn klingen, hat aber deutliche Schattenseiten. Diese Veränderungen können untragbar sein und zu einer schleichenden Zunahme der Arbeitsbelastung, kognitiver Erschöpfung, Burnout und einer Schwächung der Entscheidungsfähigkeit führen. Der anfängliche Produktivitätsschub kann zu einer geringeren Arbeitsqualität, Fluktuation und anderen Problemen führen.
Um dies zu korrigieren, müssen Unternehmen eine „KI-Praxis” einführen, d. h. eine Reihe von Normen und Standards für den Einsatz von KI festlegen, welche bewusste Pausen, die Festlegung von Arbeitsabläufen und mehr menschliche Kontrolle umfassen sollten.
URLs:
- Harvard Business Review: https://hbr.org/2026 … rk-it-intensifies-it
- Diskussion bei reddit: https://www.reddit.c … rkit_intensifies_it/
- Pressebericht bei Tagesschau (deutsch): https://www.tagessch … taet-folgen-100.html
