Microsoft veröffentlichte im Januar 2026 den technischen Bericht „Media Integrity and Authentication: Status, Directions, and Futures“.Die Microsoft-Forscher bewerteten verschiedene Ansätze zur Erkennung von KI-Fälschungen („AI Fake“), darunter Provenienz im Sinne von Herkunftsmetadaten, Wasserzeichen und digitale Fingerabdrücke (Hashwerte). Dabei analysieren die Forscher, wie diese Tools über verschiedene Modalitäten hinweg funktionieren, und evaluierten relevante Bedrohungsmodelle, Angriffskategorien und reale Arbeitsabläufe, die die Erfassung, Bearbeitung, Verteilung und Verifizierung umfassen.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es keine einzelne Lösung gibt, die digitale Täuschungen allein verhindern kann. Methoden wie Herkunftsnachweis, Wasserzeichen und digitale Fingerabdrücke können nützliche Informationen liefern, z. B. wer den Inhalt erstellt hat, welche Tools verwendet wurden und ob er verändert wurde. Insbesondere die Verknüpfung von Herkunftsmetadaten nach dem offenen Standard „Coalition for Content Provenance and Authenticity“ (C2PA, siehe https://news.microso … t-in-online-content/) mit einem nicht wahrnehmbaren digitalen Wasserzeichen kann ein relativ hohes Maß an Vertrauen in die Herkunft der Medien schaffen.
URLs:
- Download Technical Report: https://www.microsof … ections-and-futures/ bzw. pdf-Datei unter https://www.microsof … Microsoft_021926.pdf
- Microsoft-Bericht dazu: https://news.microso … ou-can-trust-online/
- Pressebericht bei AI Insider: https://theaiinsider … ontent-manipulation/
- Pressebericht bei The Decoder (deutsch): https://the-decoder. … hungen-wirklich-ist/
- Pressebericht bei „All about Security“ (deutsch): https://www.all-abou … erbar-machen-sollen/
- Pressebericht bei t3n (deutsch): https://t3n.de/news/ … einen-haken-1730938/
