Der Leitfaden „Framework for Meaningful Engagement 2.0” ermöglicht es Organisationen, externe Interessengruppen, insbesondere zivilgesellschaftliche Organisationen und betroffene Gemeinschaften, bei der Entwicklung und dem Einsatz von KI-Systemen wirklich einzubeziehen. Basierend auf feministischen, dekolonialen und antirassistischen Perspektiven geht dieser Leitfaden über ein rein symbolisches Engagement hinaus und unterstützt die Schaffung von KI-Systemen, die die Rechte der Menschen achten. Die Entwicklung solcher Systeme erfordert die Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Minderung oder Verhinderung negativer Auswirkungen auf die Menschenrechte. Diese Auswirkungen können jedoch ohne eine sinnvolle Konsultation derjenigen, die von diesen Technologien am stärksten betroffen sind, nicht richtig identifiziert oder angegangen werden.
Dieses Framework leitet Produkt- und Dienstleistungsanbieter dabei an, die Sichtweisen der Interessensgruppen während des gesamten Entwicklungszyklus der KI substanziell einzubeziehen. Es kann im Rahmen von Menschenrechtsverträglichkeitsprüfungen, Risikobewertungen, Compliance-Prozessen und anderen Due-Diligence-Frameworks angewendet werden.
